Pilzticker BaWue 424
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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs
Felix schreibt am 30. September 2024:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
keine Steinpilze, aber wunderschöne Pfifferlinge konnte ich heute, an meinem freien Tag, im Hochschwarzwald finden. Goldgelbe, einige eidottergleich, andere schon größer und etwas verblichen. Sie kommen nachher in ein feines Säucle* zu selbstgemachten Pfannkuchen.
Herzliche Grüße
Felix"
(Foto © Felix)
* Keine Ahnung, was das ist... Tante Google führt mich zur Säule.
Rainer schreibt hierzu am 10. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
als eingefleischter Schwabe vom Schurwald kann ich vielleicht zum Eintrag von Felix am 30. September 2024 beitragen.
Ich bin mir ziemlich sicher, das mit Säucle das Sößle (schriftdeutsch: Soße) gemeint ist.
Herzliche Grüße vom derzeit pilzreichen Schurwald ohne Steinpilze
Rainer"
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Foto: Es ist aufgetischt. Gerald und Mitsammlerinnen haben ihren Fund ausgebreitet. Er sagt: "Man muss schon wissen, wo sie stehen." Ansonsten laufe man "stundenlang durch den Wald" und finde so gut wie nichts. (Foto © Gerald)
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Gerald schreibt am 29. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war heute nach fünf Tagen wiederholt an meinem Stammplatz und war überrascht, wie viele Pilze ich zuvor offensichtlich übersehen hatte.
Ich hatte heute drei Wegbegleiterinnen mit dabei, weshalb sich die Ausbeute an Steinpilzen und Hexenröhrlingen durchaus sehen lassen kann. Die Pilze habe ich auf dem Tisch schön ausgebreitet und auf ein Foto mit Farbeimer diesmal verzichtet.
Ich weiß, das ist unter eingefleischten Pilzsammlern ein Frevel beziehungsweise ein ‚no-go‘, aber ich sehe das etwas pragmatischer. Ein Weidenkörbchen hätte erstens unter dem Gewicht geächzt und die Pilzsuche hätte ich nach kurzer Dauer abbrechen müssen, weil’s Körbchen voll gewesen wäre.
Im Gegensatz zum letzten Mal sind nun auch vermehrt andere Pilze allgegenwärtig, zum Beispiel Reizker und Fliegenpilze.
Manch einer, der ebenfalls in meinen Gefilden wohnt und vielleich weniger Glück hat, wird sich wundern und fragen: ‚Wo hat der denn nur die vielen Pilze gefunden?‘.
Es ist wirklich so – und das habe ich die letzten Tage auch so erlebt – an manchen Stellen kann man stundenlang durch den Wald gehen und findet kaum was.
Doch dann kommt plötzlich ein kleines Waldstück - und die Kameraden stehen in Reih' und Glied. Es ist durchaus nicht so wie vor ein paar Jahren, als die Steinpilze gar auf nahestehenden Wiesen wuchsen. Man muss schon genau wissen, wo sie stehen.
Grüße von Gerald aus Hüttlingen im Ostalbkreis"
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Foto: Das hat sich gelohnt! Zehn Kilo bester Steinpilze haben Frank & Freunde im nördlichen Schwarzwald gesammelt. Zuhause wurde geteilt. Der Piepmatz rechts kommt aus dem Staunen wieder nicht heraus. Das 2. Foto zeigt einen jungen Steinpilz mit kleinem Hut auf dickem Stiel mit leichtem Ansatz zu Adipositas. (3 Fotos © Frank)
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Frank schreibt am 29. September 2024:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
am heutigen Sonntag war ich mit Freunden im nördlichen Schwarzwald auf ca. 700 Höhenmetern im urigen Mischwald unterwegs, um dort weiter Steinpilze zu sammeln, wo mir am vorangegangenem Freitag die Taschen innerhalb kürzester Zeit voll geworden waren.
Trotz vollbelegtem Wanderparkplatz fanden wir einen nach dem anderen. Nach gut einer Stunde hatten wir zehn Kilo fester, knackiger, madenfreier Pilze in Korb und Beuteln. Ein wahrer Sammelrausch!
Sie sind in allen Alterstufen vorhanden, meist in kleinen Gruppen von drei bis fünf Stück, wobei die nächsten Steinpilze schon in Sichtweite sind. Besonders schön sind auch die im Moos wachsenden Violetten Lacktrichterlinge und die Fliegenpilze, die jetzt langsam hervorkommen.
Andere Pilzsucher erzählten uns, sie hätten eine solche Steinpilzschwemme auch noch nicht erlebt.
Als Segen erweist sich nun mein neuer Tiefkühlschrank, die Fächer füllen sich mit portionierten, geschnittenen Steinpilzen.
Liebe Grüße
Frank"
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Foto: Diese Steinpilzgruppe versuchte mit durchwachsenem Erfolg, ein sauberes geometrisches Muster zu beschreiben. Zu beachten sind die vielen Violetten Lacktrichterlinge.
Petra K. schreibt am 28. September 2024 zu diesen 2 Fotos:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
Nach dem vielen Regen in den vergangenen Tagen zog es mich heute wieder in den Wald bei Baden-Baden.
Ich fand eine große Auswahl an Speisepilzen. Neben Steinpilzen bot der Wald vor allem Pfifferlinge, Trompetenpfifferlinge, Semmelstoppelpilze, Blutreizker sowie eine Krause Glucke (Foto rechts). In kurzer Zeit hatte ich meinen Korb gut gefüllt.
Nun dürfen sich Familie und Freunde auf feine Pilzgerichte freuen.
Viele Grüße
Petra K."
(2 Fotos © Petra K.)
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Petra S. schreibt am 28. September 2024 zu dieser Collage:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
heute kommt von mir eine Pilzmeldung aus dem Landkreis Esslingen (sonst Pilzticker Bayern, Umland Dachau).
Ich war heute mit meinen Eltern gemeinsam Pilze im Schurwald suchen. Wir haben sehr viele junge Maronen gefunden, dazu drei Safranschirmlinge und einen Steinpilz.
Insgesamt haben wir fast 2 Kilogramm Maronen gefunden. Wir wähnen uns im Maronenparadies - ein Traum!
Viel Erfolg an alle begeisterten Pilzfreunde!
Liebe Grüße
Petra"
(Collage/3 Fotos © Petra S.)
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Foto: Eine Monsterglucke, eine Batterie Parasole mit Schlegel, 20 Steinpilze, drei Hexenröhrlinge, drei Anisegerlinge und ein Goldblatt brachte Michael mit nach Hause. (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 28. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
schlagartig haben wir im Landkreis Karlsruhe eine große Pilzvielfalt! Ich sammelte Steinpilze, Flockis, Anischampignons, Parasolen, ein Goldblatt und eine Monsterglucke. Anbei ist zu erwähnen, dass die Pfifferlinge immer noch in Massen wachsen.
Erneut hatte ich eine sehr freundliche Begegnung und Unterhaltung im Wald mit einem Leser des Pilztickers. Beste Grüße daher an Uwe und Simon "Ami Sim".
Viele Grüße
Michael"
Foto: Sechs Parasole haben in Reihe Stellung bezogen und begeistern mit ihrer Akkuratesse den Betrachter.
Foto: Mit den Pfifferlingen will es kein Ende nehmen. Seit Mai wachsen sie in der Region Karlsruhe praktisch durchgehend als Massenpilz. Wer hat noch nicht, wer will nochmal?
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2 Fotos: Der rote Einkaufskorb beim Waldeinsatz. Viele junge Steinpilze drängeln sich darin. Der Größte, 421 Gramm schwer, ist auf dem Foto rechts zu sehen. (2 Fotos © Fritz)
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Fritz schreibt am 27. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
nachdem ich mich in den letzten Wochen über mangelnden Steinpilzwuchs beklagt habe, muss ich mich jetzt korrigieren. Solch ein üppiges Wachstum habe ich seit Jahren nicht erlebt!
Die Steinpilze sprießen an meinen langjährigen Plätzen nur so aus der Erde. Ich habe festgestellt, dass sie innerhalb von 2 Tagen um bis zu fünf Zentimeter wachsen. Mein heutiges Prachtexemplar wog 421 Gramm. Und der Hammer ist, dass 95 % ohne Madenbefall sind.
Auch die Parasole lieben die Temperaturen; in zwei Tagen haben die Schirme einen Durchmesser von 20 Zentimeter erreicht.
Was allerdings auch auffällt, ist, dass die Begleiter der Steinpilze, die Fliegenpilze, noch nirgendwo zu sehen sind. Und es deutet sich an, dass die Kuhröhrlinge kommende Woche in Massen da sein werden.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Fritz aus dem Bodenseekreis"
Hans-Jörg schreibt am 27. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
endlich sind auch bei uns die Steinpilze und Hexenröhrlinge angekommen. Nach zahlreichen Rundgängen in meinen bekannten Fundstellen im Tiefenbachtal zwischen Owen und Nürtingen im Kreis Esslingen, auf denen ich bisher ausschließlich Pfifferlinge in großen Mengen gefunden habe, gab es nun die ersten Röhrlingsfunde.
Wunderschöne makellose Steinpilze und knackige Hexenröhrlinge machen Hoffnung auf einen schönen Pilzherbst.
Danke für deinen unermüdlichen Einsatz im Pilzticker!
Schöne Grüße aus Owen sendet Hans-Jörg"
(3 Fotos © Hans-Jörg)
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2 Fotos: Ein tadelloser Steinpilz wartet im Gras auf Hans-Jörg. Das Messer ist schon ganz nah, muss aber erst noch die Flockenstieligen Hexenröhrlinge schneiden (Bild rechts).
Foto: Steinpilze in der Übermacht. Lange genug hat der durchschlagende Schub auf sich warten lassen. Ein wenig Beiwerk hat Michael auch mitgenommen. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 26. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
in den Wäldern im Landkreis Karlsruhe stehen nun massenhaft Steinpilze. Das Warten hat ein Ende. Ein paar Flockis, einige Rotfußröhrlinge sowie die ersten Butterpilze und Orangerote Stoppelpilze durften auch in unserem Korb.
Sehenswert sind derzeit überall lauernde schönste Grüne Knollenblätterpilze.
Viele Grüße
Michael"
Foto: Dieser Steinpilz hat einiges durchgemacht. Sein Hut ist tief gefurcht, regelrecht zerklüftet, der Stiel spindelförmig gedreht. All das zeigt, dass der Pilz dem Erdreich unter erschwerten Bedingungen entkommen ist.
Foto: Wenn es so feuerrot am Waldboden lodert, hat sich ein Flockenstieliger Hexenröhrling im Sonntagsstaat herausgeputzt. Dieser hier hat einen Stiel, wie er prachtvoller kaum sein könnte. Um die Begründung für seinen volkstümlichen Namen "Schusterpilz" streiten sich hauptsächlich zwei Seiten. Die einen sehen in seinem rauen, lederartigen Hut die Nähe zum Schusterberuf. Wahrscheinlicher ist die Herleitung, dass der Flockenstielige Hexenröhrling - zur Abgrenzung gegen den herrschaftlichen Steinpilz ("Herrenpilz") - der Pilz des armen Schusters war. Heute wissen wir: nicht wenigen Pilzfreunden schmecken Flockis sogar besser als Steinpilze.
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Foto: Hier zeigt sich der Tod nahezu in Perfektion. Dieser Grüne Knollenblätterpilz präsentiert mit seiner lappigen Knolle, dem genatterten Stiel und den großflächigen weißen Hüllresten (vom Gesamtvelum) auf dem grünlichgelben Hut geradezu vollendet seine wichtigsten Merkmale.
Foto: Der Gang hat sich für Fritz und Cousin Norbert gelohnt. Neben Steinpilzen fanden sie Semmelstoppelpilze, Täublinge und jungen Parasolen. Auf dem 2. Foto wachsen die Habichtspilze in Reihe. (2 Fotos © Fritz)
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Fritz schreibt am 26. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
auch im Bodenseekreis beginnt die Steinpilzernte. Nach den Meldungen aus ganz Deutschland sind mein Cousin Norbert und ich losgezogen, um auch diese Jahr ein paar schöne Steinpilze zu finden.
Und es war bombastisch! Nach zwei Stunden hatte jeder eine stattliche Zahl an wunderschönen Steinpilzen, Semmelstoppelpilzen und Täublingen beisammen.
Auch die ersten Parasole kommen, waren allerdings noch Trommelschlegel und werden in zwei Tagen ihre Hüte aufgespannt haben, damit wir sie abholen können.
Dazu habe ich noch einen Kreis von Habichtspilzen und einen Schwefelporling gefunden.
Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis"
Foto: Der alte Farbeimer macht sich noch nützlich und dient Gerald als Transportbehältnis für seine gesammelten Steinpilze. Aber man ahnt, wie die unteren Pilze um Luft flehen... (2 Fotos © Gerald)
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Gerald schreibt am 24. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
vor zwei Wochen noch gähnende Leere, heute das genaue Gegenteil. Nach zwei Stunden war mein großer Farbeimer bereits prall gefüllt mit Sommersteinpilzen, Fichtensteinpilzen und Flockenstieligen Hexenröhrlingen.
Darunter befanden sich viele kleine Steinpilze: der Schub hat wohl eben erst begonnen.
Ebenfalls auffallend war, dass andere Pilzarten, egal ob Speisepilze oder Giftpilze, vollkommen fehlten. Kein Täubling, Reizker u.s.w.. Nicht mal ein Fliegenpilz, gerne Begleiter von Steinpilzen, war zu sehen.
Sei’s drum, mich hat der Pilzgang dennoch erfreut und er machte Lust auf mehr.
Grüße von Gerald aus Hüttlingen im Ostalbkreis"
Foto: Der eine versucht noch schnell, sich hinter Behang aus Moos zu verstecken, der andere steht völlig entblößt da. Ein klarer Fall für Geralds Farbeimer.
Michael schreibt am 24. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern habe ich einmal wieder ein leckeres Gericht im asiatischen Stil kreiert: Thunfisch in Sesam, scharf angebraten. Dazu gab es "Morning Glory" Wasserspinat (aus dem eigenen Garten) mit gebratenen Austernseitlingen aus dem Vorrat.
Viele Grüße
Michael"
(2 Fotos © Michael)
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Foto: Wasserspinat, Pak Boong, ist aus der thailändischen Küche nicht wegzudenken. Wasserspinat ist biologisch gar kein Spinat, heißt im Hersprungsland Indien Prunkwinde oder Sumpfkohl. Das sehr vielseitig verwendbare Gemüse kann im Wasser oder - wie bei Michael - an Land angebaut werden.
Foto: Eine Augenweide ist der Anblick dieser vier Gehämmerten (oder Marmorierten oder Blasshütigen) Röhrlinge bzw. Steinpilze. Heiko kennt ihren Platz im Ludwigsburger Parkgelände und erfreut sich alljährlich ihres Wachstums. Hier mit Tageseintrag vom 9. August 2023 sind ihre wichtigsten Merkmale aufgezählt. (2 Fotos © Heiko)
Heiko schreibt am 23. September 2024:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
mitten in die Fichtensteinpilz-Zeit ploppen nun auch die Gehämmerten Steinpilze aus ihrem Versteck im Ludwigsburger Parkgelände. 😀
25 Exemplare auf ca. 4 Quadratmetern konnte ich heute zählen, wo letzte Woche noch rein gar nichts zu sehen war.
Ich habe mich aber über den Anblick dieser nicht alltäglichen Röhrlinge wieder riesig gefreut.
Viele Grüße
Heiko"
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Foto: Die namensgebende Hutstruktur mit der wie gehämmerten Haut, die unregelmäßige tiefe Furchen in mal helleren, mal dunkleren Farbtönen zeigt, gab dem seltenen Pilz seinen Namen. Da dieses lebhafte Hutmuster wie marmoriert aussieht, wird die Pilzart auch Marmorierter Röhrling oder Marmorierter Steinpilz genannt. Wir sehen die Pilze hier im besten Alter und bei bester Schönheit - ein alles andere als alltägliches Foto!
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Foto: Ein Fund mit vielen Steinpilzen, aber auch einer gehörigen Portion ausgezeichneter Rotfußröhrlinge, die im Teller zu sehen sind. Ein schönes Küchenstillleben! (2 Fotos © Frank)
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Frank schreibt am 23. September 2024:
"Ich grüße dich, Heinz-Wilhelm,
wie in anderen Beiträgen schon beschrieben, ist es momentan schwer möglich, nicht über die ein oder andere Steinpilzansammlung zu stolpern.
Neben etlichen Steinpilzen sammelte ich Krause Glucken, interessanterweise in Cremeweißlich und Rötlichbraun, Flockenstielige Hexenröhrlinge, Netzstielige Hexenröhrlinge, Beutelstäublinge, Birnenstäublinge, Amethystschuppige Pfifferlinge, Birkenpilze sowie unversehrte Rotfußröhrlinge.
Unangenehm fand ich das halbe sechs Ukrainer, die sich maßlos die Taschen mit Steinpilzen gefüllt haben, um dann noch mehr leere Taschen aus dem Auto zu holen. Dass bei uns lediglich zum Eigenbedarf, nicht aber für kommerzielle Zwecke gesammelt werden darf, muss diesen osteuropäischen Horden offensichtlich noch beigebracht werden.
Viele Grüße
Frank"
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Foto: Interessant und belebend für das Motiv ist der Kontrast zwischen dunkler und heller Krauser Glucke. Nicht minder sehenswert sind die Stäublinge, Flaschen- und Birnenstäublinge, die kaum einmal ein Pilzsammler mitnimmt. Der schöne Rest sind Flockenstielige Hexen und Pfifferlinge.
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Foto: Martin staunte nicht schlecht, als er den Wald voller Steinpilze vorfand. Die Schönsten nahm er mit nach Hause. (Foto © Martin)
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Martin schreibt am 23. September 2024:
"Guten Tag,
warum immer in den Schwarzwald, ich dachte ich probiere es mal direkt bei mir in Engen im Landkreis Konstanz. Zugegebenermaßen, der Tipp kam von einer Arbeitskollegin.
Und voilà, da standen sie auch schon, nur sechs Kilometer von Engen entfernt. Und ich dachte immer, diese Erzählungen von Hunderten von Steinpilzen seien Märchen. Tatsächlich aber steht momentan der ganze Wald voll. Sie leiden zwar unter Schneckenfraß, haben aber keine Maden.
Grüße Martin"
Foto: Dieser Steinpilz kann vor Kraft kaum laufen. Der breitstielige Protz mit dem runzeligen Hut hat es einfach verdient, das Aufmacherfoto für sich zu buchen. Da darf das Sammelbild gerne mal nach unten rücken. (4 Fotos © Heiko)
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Heiko schreibt am 23. September 2024:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
und weiter geht die verrückte Steinpilz-Explosion!
Heute Vormittag besuchte ich mit meiner Tochter Merle erneut unsere vertrauten Wälder und Stellen im Nördlichen Schwarzwald. Und ich kann bilanzieren: Es nimmt kein Ende!
An allen Stellen des Waldes schießen Fichtensteinpilze der Güteklasse 1A aus der Erde, als gäbe es kein Morgen!
Für Merle und mich hat sich das frühe Aufstehen wieder mehr als gelohnt. Mit einem vollen Körbchen und jeder Menge Glücksgefühle kehrten wir zurück nach Hause.
Allen Pilzbegeisterten einen guten Wochenstart!
Merle und Heiko"
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2 Fotos: Ewige Treue scheint sich das illustre Steinpilzpaar links im Bild zu versprechen. Rechts zeigt Merle vor Laubgestrüpp einen Normalo.
Foto: Und weil es so schön war beim letzten Mal, gleich noch ein Foto mit dem Aufmarsch eines Steinpilz-Trupps auf dem Moosberg. Anführer ist garantiert unser bekannter breitbeiniger Klotz ganz links.
Foto: Wurmfreie Steinpilze und Pfifferlinge: Rike und Miguel hatten ihre Freude an dem schönen Fund. (2 Fotos © Rike)
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Rike schreibt am 22. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute waren wir wieder in unbekannten Gefilden im Kreis Freudenstadt unterwegs. Als wir aus dem Auto stiegen, wurde unsere Vorfreude zunächst getrübt, da wir im Gras einen Haufen geschnittener Steinpilzabschnitte fanden.
Trotzdem beschlossen wir, an dieser Stelle in den Wald zu gehen und wurden später auch dafür belohnt. Zunächst fanden wir nichts, aber nach ca. 20 Minuten lächelte uns der erste kleine Steinpilz an. Also folgten wir der Fährte und fanden bald darauf noch mehr. Das Ergebnis zeigen die zwei Fotos.
Dazu gesellten sich noch zwei gute Hände voll Pfifferlinge, ein Pfefferröhrling und eine Breitblättrige Glucke.
Die Steinpilze erwiesen sich durch und durch als wurmfrei und wir waren sehr glücklich über diese tollen Funde. Welch ein gelungener Sonntag!
Wir wünschen allen Pilzfreunden einen ebenso tollen Start in die Steinpilzsaison!
Viele Grüße von Miguel und Rike"
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Foto: Die Steinpilze noch einmal ausgelegt. Nicht einer hatte Madenbefall!
Foto: Aufmarsch von Steinpilzen im Moos eines Baumstumpfes. Keiner der Pilze hatte auch nur eine einzige Made, es gab keinen Schneckenverbiss. Der Blick in den Korb (2. Foto, rechts) lässt jedes Pilzsammlers Herz höher schlagen. Heiko: "Ich hielt mich an das Sammellimit, obwohl mir das, ehrlich gesagt, nicht leicht fiel." (8 Fotos © Heiko)
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Heiko schreibt am 22. September 2024:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
im nördlichen Schwarzwald ist die erhoffte Steinpilz-Eskalation eingetreten!
Als ich an meine Stelle kam, wollte und konnte ich meinen Augen nicht trauen: wo auch immer ich hinsah, alles, wirklich alles stand voller Steinpilze, überall braune Hüte! Alle im knapp mittleren, also im allerbesten Alter! Ich muss wirklich aufpassen, mich mit Superlativen nicht zu überschlagen, auch wenn es sehr schwer fällt. Aber einen derartig gewaltigen Schub an tadellosen, absolut madenfreien Fichtensteinpilzen im besten Alter habe ich wirklich noch nie erlebt, nicht annähernd.
Es waren weit in die Hunderte, die sich teils mit 15-20 Exemplaren auf wenigen Quadratmetern aus dem moosigen Erdreich drückten. Und das Beste: es gab keinen Schneckenverbiss, und zudem waren alle, wahrhaftig alle Steinpilze komplett madenfrei. Und zu dem Besten kam noch das Allerschönste: weit und breit gab es keine anderen Pilzsammler, nicht einen einzigen!
Ich kann mich an einen solch sensationellen Schub nicht annähernd erinnern und danke mal wieder Mutter Natur für diesen fantastischen Tag!
Herzliche Grüße sendet dir und allen Pilzbegeisterten
Heiko"
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4 Fotos: Steinpilze, einer schöner als der andere, alle der Güteklasse 1A. Auf dem Foto unten rechts verstecken sich noch zwei weitere.
Foto: Zwei Prachtkerle von Steinpilzen, die ahnen lassen, wie hart und festfleischig sie sind.
Foto: Den Steinpilzen scheint es egal zu sein, ob sie unter Nadel- oder Laubbäumen wachsen. Dieser hier, dem die Stielrinde abgeplatzt ist, steht im Laubgezweig.
Johannes schreibt am 22. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
die Pilze sind endlich in den Wäldern bei Gaildorf im Ostalbkreis angekommen.
Nachdem wir gestern auf dem Weg zum Einkaufen zufällig ein paar wunderschöne Flockis, zwei Goldröhrlinge und mehrere Birkenpilze gefunden haben, dachten wir, wir versuchen heute unser Glück mit den Steinpilzen.
Und tatsächlich konnten mein Sohn und ich heute Morgen etliche Fichtensteinpilze (2 Fotos rechts) finden. Die kleinen ließen wir stehen, sie dürfen noch weiterwachsen. Außerdem entdeckten wir eine kleine Krause Glucke, welche wir stehen ließen, ein paar Reizker und einige wunderschöne Flockenstielige Hexenröhrlinge.
Herbstliche Grüße
Johannes und Familie"
(3 Fotos © Johannes)
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Foto: 1A-Zustand! Die Steinpilze, die derzeit gefunden werden, sind vollkommen wurmfrei und nur selten von Schnecken angefressen.
Foto: Ein ganzer Haufen Herbsttrompeten, von denen Michael noch nie so viele im Wald gesehen hat, dazu ein Waldchampignon, ein Milchbrätling, ein Flocki, ein Frauentäubling sowie ein Häuflein Orangeroter Semmelstoppelpilze. (5 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 21. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
heute Vormittag war ich zusammen mit Andreas und seiner Familie in den Wäldern des Kraichgaus unterwegs.
Dort gibt es momentan Totentrompeten in Massen. Solch ein Vorkommen habe ich noch nie erlebt. Jeder von uns vieren konnte einen Korb voll zusammentragen.
Zudem gab es viele Frauentäublinge, Flockis, Rote Stoppelpilze, einen Waldchampignon und Rotfußröhrlinge.
Den Fund des Tagen machte der kleine Sohn von Andreas, als er mir einen Milchbrätling brachte. Für mich ein Erstfund und Highlight!
Ansonsten gab es einen Igelstäubling, reichlich Grüne Knollenblätterpilze und diverse Speitäublinge.
Viele Grüße
Michael, Andreas und Familie"
Foto: Im Moos waren die Herbsttrompeten gut erkennbar.
Foto: Hervorragend an die Farbe des welken Laubes angepasst hat sich hingegen dieser Strauß Herbsttrompeten.
Foto: Wer genau hinsieht, kann auf diesem Bild viele unscheinbare, sich bestens tarnende Herbsttrompeten entdecken.
Foto: Eine hochmodische Frisur zeigt dieser Igelstäubling. Ein putziger Pilz, den man sogar essen kann. Allerdings zählt er zu den wenigen Speisepilzen, der sich die Geschmacksnote 6 (ungenügend) verdient
Michael schreibt am 20. September 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern und heute waren Simone und ich auf den hiesigen Wiesen und Pferdekoppeln im Landkreis Karlsruhe. Gesammelt haben wir viele Nelkenschwindlinge, diverse Champignons und einige kleine Hasenstäublinge, die dieses Jahr zahlreich vertreten sind.
Viele Grüße
Michael und Simone"
(4 Fotos © Michael)
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Foto: Drei Hasenstäublinge, deren reinweiße Fraßlöcher zeigen, dass die Pilze noch jung und verwertbar sind. Sie taugen kaum als Sologericht, eignen sich aber für Mischpilzgerichte.
Foto: Nelkenschwindlinge im Gras bei Spitzwegerich. Sie kommen gerne nach längerer Regenpause und dann einsetzendem Regen. Sie sind, wie hier schon oft hervorgehoben, ausgezeichnete Suppenpilze, machen sich aber auch im Rührei sehr gut.
Fritz schreibt am 18. September 2024:
"Hallo Heinz Wilhelm,
nachdem überall wunderschöne Pilze gesammelt werden, musste ich unbedingt auch einmal wieder in den Wald. Nach langem Suchen bin ich auch geworden.
Auch im Bodenseekreis wachsen an einer Stelle die schönen Pfifferlinge. Die Semmelstoppelpilze kommen jetzt ebenso (siehe Fundfoto rechts).
Leider konnte ich an zehn verschiedenen Stellen keinen einzigen Röhrling finden. Dafür habe ich eine sehr seltene Art entdeckt, nämlich das Schweinsohr (2. Foto rechts). Selbstverständlich blieb es im Wald.
Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis"
(2 Fotos © Fritz)
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Foto rechts: Diese prächtige Krause Glucke hat Pilzfreund Armin gestern, am 17. September 2024, im Jestettener Wald im Landkreis Waldshut gefunden. Das Prachtstück brachte genau zwei Kilogramm auf die Waage.
(Foto © Armin)
18. September 2024
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Heiko schreibt am 17. September 2024:
Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern bin ich mit Merle an unser Flüsschen Glems gegangen, weil ich wusste, dass dort an einer jungen Weide ganz frisch ein Schwefelporling wächst. Sie ist nach wie vor mit großer Begeisterung bei der Pilzsuche dabei und ließ sich nach der Ernte gerne unterm Regenschirm fotografieren.
Sie und unser Finn lieben den Schwefelporling paniert, wenn er ganz jung und weich ist. Das gewährleistet z. B. der Pilz auf dem 2. Foto: ich habe ihn am 12. September fotografiert. Wenn die Enden der einzelnen Zungen wie gepolstert oder aufgeblasen aussehen, ist der Pilz noch weich und saftig und eignet sich ausgezeichnet für die Zubereitung, für den Verzehr und für die Verdauung.
Viele Grüße Heiko"
(2 Fotos © Heiko)
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Foto: Zwei, die Hoffnung machen. Denn neben diesen beiden Fichtensteinpilzen entdeckte Heiko "mehrere Dutzend kleiner Steinpilze" in verschiedenen Höhenlagen des Hochschwarzwaldes. Ein kräftiger Schub scheint unmittelbar bevorzustehen! (Foto © Heiko)
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Heiko schreibt am 15. September 2024:
"Guten Abend Heinz-Wilhelm,
ich kann Dich und alle Pilzfreunde, die sehnsüchtig auf die Steinpilze warten, vielleicht etwas aufmuntern.
Am heutigen Sonntagvormittag entdeckte ich die beiden abgebildeten Fichtensteinpilze im Hochschwarzwald auf rund 1.300 Metern Höhe. Aber was noch viel wichtiger war: in den verschiedensten Höhenlagen erspähte ich mehrere Dutzend kleiner Steinpilze. Die Hüte hatten den maximalen Durchmesser eines 50-Cent-Stückes und zeigten sich in der Nadelstreu von Fichten und Weißtannen.
Ich bin wirklich guter Dinge, dass wir uns nun in Kürze über die ersten Meldungen in Deinem Pilzticker freuen können und der Steinpilzherbst endlich starten wird.
Viele Grüße
Heiko"
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Apr 01, 25 07:07 AM
Mar 31, 25 09:12 AM
Mar 28, 25 02:21 PM
Mar 04, 25 09:42 AM
Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen?
Ausgefallene Pilzgerichte wie Kaffee mit Reishi, Steinpilze im Kichererbsen- und Kartoffelpürree, Sammel- und Gesundheitstipps und vieles mehr: Hier geht's zum genussvollen Stöbern in Wohlrabs Pilzreich
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