Pilzticker BaWue 425
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Übersicht aller bisherigen Pilzticker Baden-Württembergs
Foto: Ein ordentliches Nest Grauer Leistlinge. Einen der größten Pilze hat Michael obenauf gelegt, um zu zeigen, dass diese Art ausgeprägte Leisten hat, die am Stiel herablaufen. Die Leisten von Totentrompeten sind hingegen fast nicht sichtbar, Ihre Unterseiten sehen nahezu glatt aus. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 19. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern begab ich mich wieder in meine lokalen Wälder im Landkreis Karlsruhe. Allerdings erweiterte ich mein Pilzgebiet und suchte mir neue Stellen, an denen ich noch nie zuvor gewesen bin. Und das mit Erfolg.
Ich sammelte Steinpilze, Mönchsköpfe, Totentrompeten, Graue Leistlinge, immer noch Pfifferlinge (z. B. Foto rechts), Rote Stoppelpilze, Maronen, Kupferrote Gelbfüße, Violette Rötelritterlinge, einen Speise- und Frauentäubling. Bei meinem Gang begleiteten mich zwei weitere Sammler.
Viele Grüße
Michael und Mitsammler"
Foto: Der Gesamtfund. Erstmals in diesem Jahr dabei sind die Mönchsköpfe (links). Die späte Pilzart schmeckt ausgezeichnet. Rechts oben Pfifferlinge, darunter Semmelstoppelpilze.
Foto: Ein stattlicher Ring von Mönchsköpfen.
Foto: Birkenpilze sind nicht unbedingt Geschmacksriesen (die ihnen sehr ähnlichen Hainbuchenraufüße sind eine ganze Klasse aromatischer), aber Michael weiß mit Sicherheit, wie er sie zu einem leckeren Pilzgericht aufwertet. (2 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 17. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
gestern war ich auf den hiesigen Pferdekoppeln. Da der Koppelrand mit vielen Birken bewachsen ist, fand ich dort wie in jedem Jahr Birkenpilze und schönste Fliegenpilze.
Viele Grüße
Michael"
Foto: Eine große Fliegenpilzgesellschaft, die sich auf der Pferdekoppel sichtlich wohl fühlt.
2 Fotos: Eine Pilzschau wie auf der Auslage auf einem Markt bietet uns hier wieder einmal Heiko. Als Fundament dienen naturgemäß die Steinpilze, deren steinharte Stiele eine Krause Glucke allemal tragen können. Drum herum liegen Trompetenpfifferlinge, Lachsreizker und einige Pfifferlinge. Auf dem 2. Foto hat sich Heiko langgemacht und den herrlichen Lamellenkreis des Fliegenpilzes im Gegenlicht ins Visier genommen. Hutrand und eine kleine Lamellenpartie wirken gegen die Lichtquelle zart durchscheinend. Welch ein stimmungsvolles Bild! (2 Fotos © Heiko)
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Heiko schreibt am 16. Oktober 2024:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
nach genau drei Wochen ohne Pilzgang ging es heute Vormittag für mich endlich mal wieder in den Nördlichen Schwarzwald.
Es ist schier unfassbar, welche Massen - wirklich Massen(!) - an verschiedensten Pilzarten zu finden sind. Ob Röhrlinge, Lammellenpilze oder Leistlinge - alles, was der Schwarzwald mit seine Nadelwäldern an Pilzen hervorbringen kann, haut er derzeit raus. In Hülle und Fülle! Ein vergleichbares Pilzaufkommen in den mir bekannten Wäldern ist mir noch nie untergekommen.
Ich beließ es letztlich auf dieser Runde mit einigen Fichtensteinpilzen, Lachsreizkern, Pfifferlingen, Trompetenpfifferlingen sowie
einer schönen Krausen Glucke.
Herzliche Grüße von
Pilzfreund Heiko"
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Michael schreibt am 16. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
mein heutiger Fund war völlig ungeplant. Ich fuhr zu einem Bekannten, wollte nur etwas abgeben, um anschließend in einem meiner lokalen Wälder Esskastanien holen. Auf diesem Weg kam ich an einer Wiese vorbei.
Von weitem entdeckte ich auf dieser einen riesigen Hexenring Nelkenschwindlinge. Schnell stellte ich fest, dass die ganze Wiese damit vollstand. Ich nahm einige der Schönsten mit und begab mich also später als geplant zu dem Kastanienbaum.
Auf dem Weg dorthin entdeckte ich, an einer mir neuen Stelle, nicht weit vom Weg entfernt, ein ganzes Nest bester Amethystschuppiger Pfifferlinge, die natürlich ebenfalls mitdurften. Meine gesamte Lese ist auf dem Foto rechts zu sehen.
Viele Grüße
Michael"
(2 Fotos © Michael)
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Foto: Das Einsammeln der Esskastanien ist für Michael alljährlich eine nicht wegzudenkende Tätigkeit. Die begehrten Früchte, die man auf dem Foto hier und da aus den stacheligen Fruchtbechern herausglänzen sieht, finden bei ihm in manchen Pilzgericht, aber auch anderweitig Verwendung.
Jestetter Wald - Eine seltene Schleiereule, die zur Gattung der Cortinarien (Schleierlinge) gehört, hat Pilzfreund Armin im Jestetter Wald im Landkreis Waldshut gefunden. Der auch Blaugestiefelter Schleimkopf genannte Pilz, der sehr wohlschmeckend ist, wird in Frankreich hier und da noch als Marktpilz gehandelt. Der Pilz benötigt kalkhaltige Laubwälder. Er fällt allein durch seine Größe - der Hut hat einen Durchmesser bis 20cm, der Stiel wird bis 15cm lang - auf. (Foto © Armin)
14. Oktober 2024
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Foto: Wieder einmal schöne Pilze, schön geputzt, schön geordnet. Und ja, hinten links, das sind Sandröhrlinge, die Peter erstmals fand und die ihm sicher nicht schlecht schmecken werden. Im Korb auf dem 2. Foto liegt ein Sandröhrling mit seinem charakteristischen dunklen braunorangen Farbton unten rechts. Die Pilze wachsen bei Kiefern. (2 Fotos © Peter)
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Peter schreibt am 12. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich komme mir ja fast vor wie im gleichnamigen Film, weil sich meine Pilzfunde, von denen ich Dir fast täglich berichte, kaum unterscheiden.
Auch heute gab es wieder eine bunte Mischung der Speisepilze, die es aktuell in den Wäldern bei Bad Herrenalb zu finden gibt: Der große Röhrling unten rechts im Korb müsste ein Sandröhrling sein. Den habe ich heute zum ersten Mal gesehen und mitgenommen.
Dazu gesellen sich neben den obligatorischen Reizkern Champignons, Flockis, ein einzelner Perlpilz, ein paar Maronen, Violette Lacktrichterlinge und Trompetenpfifferlinge. Geputzt sah das dann so aus wie auf dem Foto oben zu sehen. Die Sandröhrlinge wären die hinten links.
Je nach Wetterlage überlege ich, morgen vielleicht mal in die andere Richtung zu fahren - in den Pfälzer Wald. Vielleicht verbinde ich eine Pilzwanderung mit einer Einkehr auf einer Pfälzer Waldhütte und einem Schoppen Schorle und einem Saumagen mit Sauerkraut. Mal schauen, was der Regenradar morgen Früh weiß.
Jetzt erst mal einen schönen Samstagabend Dir und liebe Grüße von
Peter"
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Foto: Überwiegend Maronenröhrlinge, an die 20 Steinpilze, viele Kuhmäuler und Lachsreizker sowie etliches mehr haben Michael, Simone & Mitsammler wieder einmal am Schwarzwälder Dobel gefunden. (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 12. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
Simone, zwei Mitsammler und ich waren nochmals auf dem Dobel. Das aktuelle Pilzvorkommen dort ist beeindruckend. Wir sammelten Steinpilze, Maronen, Kuhmäuler, Filzige Gelbfüße, Trompetenpfifferlinge, Stockschwämmchen, Butterpilze, Lachsreizker, Pfifferlinge und einen Sandröhrling.
Ich entdeckte zum ersten Mal Elfenbeinröhrlinge, die ich allerdings im Wald ließ. Kuhröhrlinge fanden wir in Massen, in einem Fall wuchsen sie sogar eine Kiefer hinauf.
Viele Grüße
Michael und Simone"
Foto: Elfenbeinröhrlinge kommen nicht gerade häufig vor, weshalb Michael sie stehen ließ. Ihr Hauptmerkmal sind die braunen Schüppchen auf dem Stiel. Sie sind an die Weymouthskiefer oder die noch seltenere Zirbelkiefer gebunden.
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Foto: Geht's noch? Kuhröhrlinge sind nicht als Baumbewohner bekannt, klettern aber hier übermütig an einer Kiefer empor.
Foto: Schöne Pilze, fein sauber geputzt. Wer die beste Qualität aus dem Wald mitnimmt, hat zuhause weniger Arbeit und ein garantiert hochwertiges Pilzgericht. Peter hatte unter vielen Fichtenreizkern die freie Wahl (2. Foto, rechts). (2 Fotos © Peter)
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Peter schreibt am 11. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war heute nochmal in der Ecke bei Bad Herrenalb unterwegs, wo ich schon seit einiger Zeit immer wieder fündig werde. Ich nehme mir jedes Mal ein etwas anderes Waldstück vor, das Ergebnis ist immer ein passabel bis gut gefüllter Korb am Ende meiner Tour.
Der Wald steht nach wie vor voller Pilze, zur Zeit wachsen vor allem die Fichtenreizker massenhaft, wie man beispielhaft auf dem Bild rechts sieht. Man kann beim Sammeln wirklich wählerisch sein und nur die schönsten Exemplare im richtigen Alter mitnehmen, so groß ist die Auswahl.
Daneben habe ich einige schöne feste Perlpilze mitgenommen, ein paar Steinpilze und Flockis sowie einige Maronen und einige wenige der stellenweise massenhaft auftretenden Trompetenpfifferlinge. So kann es von mir aus weitergehen.
Das Foto oben zeigt den heutigen Fund nach dem Putzen zuhause. Inzwischen habe ich die Reizker nach dem Rezept von Michael eingelegt, auf das Du mich vor ein paar Tagen aufmerksam gemacht hast. Danke nochmal dafür. Ich bin gespannt, wie das rauskommt.
Heute war ich allerdings auch Zeuge dessen, was die Forstwirtschaft routinemäßig in unseren heimischen Wäldern treibt: Breite Schneisen mitten in den gewachsenen Wald geschlagen, Fällen insbesondere älterer Bäume, tiefe Fahrspuren des Harvesters auf dem nassen Waldboden - da empfiehlt es sich, als Pilzsammler diese Gegend weiträumig zu umgehen. Auf Bilder habe ich verzichtet.
Liebe Grüße
Peter"
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Fritz schreibt am 10. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
es geht in unseren Wäldern im Bodenseekreis sensationell weiter. Bei meiner Exkursion mit meinem Bruder Helmut und meinem Cousin Norbert wurden wir wieder fündig.
Wir fanden einen seit langem nicht mehr gesehenen Butterpilz, eine wunderschöne Marone und eine ganze Reihe Rötliche Holzritterlinge.
Die Trompetenpfifferlinge erreichen allmählich die richtige Größe. Vor allem aber fanden wir einen meiner Lieblingspilze, nämlich einen Edelreizker. Ich kann es nur immer wieder empfehlen: Mehliert und in Fett gebacken eine absolute Delikatesse.
Hoffen wir, dass die Pilzsaison so weitergeht!
Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis"
(Foto © Fritz)
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Peter schreibt am 9. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich dachte mir heute Morgen, ich nutze die Regenpause zwischen dem gestrigen Abend und dem heute um die Mittagszeit prognostizierten neuen Regen und schaue, was sich in den Wäldern rund um Bad Herrenalb seit Sonntag getan hat.
Die Fliegenpilze kommen gerade groß heraus, wie man auf dem 2. Foto sieht. An Speisepilzen findet man derzeit vor allem Semmelstoppelpilze, Reizker, Violette Lacktrichterlinge und zwei Champignons, wie man dem Bild meines Pilzkorbs (1. Foto) am Ende der Wanderung entnehmen kann.
Steinpilze habe ich heute keine gesehen, bleibt abzuwarten, ob da noch was nachkommt. Am Wochenende gibt es nach aktueller Vorhersage erneut eine Regenpause, da werde ich voraussichtlich nochmal mein Glück versuchen.
Viele Grüße an Dich und alle Pilzbegeisterten von
Peter"
(2 Fotos © Peter)
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Löwenstein - Zwei seltene Grubige Milchlinge (Foto rechts) hat Pilzfreundin Melissa im Schwäbisch-Fränkischen Wald bei Löwenstein gefunden. Zum ersten Mal nach 25 Jahren Pilzsuche. Namensgebend für die Art sind die Grübchen am Stiel. Der Pilz zählt zu den wenigen giftigen Milchlingen. Außerdem ist diese Pilzart sehr stark mit radioaktivem Cäsium 137 belastet.
(Foto © Melissa)
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Foto: "Die Steinpilze waren einwandfrei", schreibt Michael. Immer wieder faszinierend sind die markanten chromgelben Füße der Kuhmäuler. (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 7. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
dieses Mal waren Simone und ich im Schwarzwald um Forbach unterwegs.
Es war ein schöner Tagesausflug. Dort fanden wir Monstersteinpilze, Kuhmäuler, Herbstrotfüße, Perlpilze, Massen an Lachsreizkern, Maronen, Trompetenpfifferlingen, einen Wieseltäubling, Fleischrote Gallerttrichterlinge und Fliegenpilze.
Alle Steinpilze waren einwandfrei und ohne Bewohner.
Viele Grüße
Michael und Simone"
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Foto: Ein erschwertes Dasein hat dieser schöne Steinpilz. Welch eine Last liegt auf seinen Schultern! Der arme Kerl konnte froh sein, von Michael erlöst zu werden.
Foto: Große Steinpilze, kleine Steinpilze. Die zwei Kaventzmänner schauen von oben auf die Zwerge herab.
Manfred schreibt am 6. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
im Schönbuch sind die Steinpilze nun auch angekommen, und das in Mengen. Man muss sie nicht lange suchen Es ist immer wieder faszinierend, wie sie da im Laub stehen.
Mein heutiger Spaziergang hat knapp 1,4 kg auf die Waage gebracht (Foto rechts).
Mit freundlichen Grüßen
Manfred"
(Foto © Manfred)
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Foto: Peter hat seinen schönen Pilzfund aus dem Nordschwarzwald schön herausgeputzt.
(Foto © Peter)
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Peter schreibt am 6. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich bin regelmäßiger Leser des Pilztickers und freue mich immer, auf diesem Weg einen Eindruck des aktuellen Geschehens im Umkreis meines Wohnorts Karlsruhe zu bekommen.
Heute morgen war ich nach einigen Tagen Pause mal wieder im Nordschwarzwald in der Gegend um Bad Herrenalb unterwegs. Das Pilzaufkommen hat in der letzten Woche deutlich zugenommen.
Bei meinem zweistündigen Pilzgang fand ich Champignons, einige Rotfußröhrlinge, einen Flocki, eine ordentliche Portion Steinpilze, viele Semmelstoppelpilze und Reizker. Sie sind inzwischen überall zu finden.
Gestern sah ich massenhaft Fliegenpilze, die letzte Woche noch gar nicht vertreten waren. Das Bild im Wald ändert sich aktuell von Tag zu Tag - manche Arten treten in den Hintergrund, andere übernehmen das Kommando. Solange das Ergebnis so ist wie heute, soll's mir recht sein.
Nach zwei Stunden musste ich meinen Pilzgang beenden, weil ich bei meiner Mutter im Kraichgau zu Zwiebelkuchen und neuem Wein erwartet wurde.
Dir und allen Pilzfreunden noch einen schönen Restsonntag und viele Grüße aus Karlsruhe,
Peter"
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Fritz schreibt am 6. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
ich war gestern wieder an meinem Platz mit den Gelben Hohlfußröhrlingen (Foto rechts). Leider hatte ich mein Handy nicht dabei, kann aber berichten, dass die Hohlfußröhrlinge sich sehr gut erholt haben. Auf einer Fläche von zirka 30 Quadratmetern wachsen ungefähr 60 Stück.
Viele Grüße von Fritz aus dem Bodenseekreis"
(Archivbild © Fritz, 13.10.2022)
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Michael schreibt am 5. Oktober 2024 zu diesem Foto:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
jetzt herrscht Highlife im Karlsruher Landkreis.
Pfifferlinge gibt es immer noch in reichlich, dazu kommen nun Unmengen an Semmelstoppelpilzen (Schale links). Weiter sammelte ich einige Schmarotzerröhrlinge, Steinpilze, Kupferrote Gelbfüße (Mitte unten), Edelreizker, Totentrompeten, Speisetäublinge, Anischampignons und Perlpilze.
Viele Grüße
Michael"
(2 Fotos © Michael)
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Foto: Schmarotzerröhrlinge an Kartoffelbovist. Die nicht häufigen, örtlich aber teils massenhaft auftretenden Schmarotzerröhrlinge sind ausgezeichnete Speisepilze. Ganz im Gegensatz zum giftigen Kartoffelbovist, an dem sie parasitieren.
Foto: Bunter Pilzherbst in Mones Korb. Für Frohsinn sorgen vor allem die Farben Gelb, Violett und Dunkelbraun. Vor den neugierigen Blicken der Konkurrenz schützt der Korbdeckel.
Mone schreibt am 4. Oktober 2024:
Heute waren sie alle im Wald!
"Hallo Pilzfreunde,
den Tag der deutschen Einheit scheinen doch viele Menschen im östlichen Bodenseekreis mit Pilze sammeln verbracht zu haben. Wer im Wald Ruhe suchte, hatte so seine Mühen. Und so wurden mir die erhofften Steinpilze quasi vor der Nase weggeschnappt.
Ich hielt mich somit an die Pilze, die von der Meute ignoriert wurden und sammelte schönste Trompetenpfifferlinge, Semmelstoppelpilze, Lila Lacktrichterlinge, einige Amethystschuppige Pfifferlinge und Flockis. Nach einigen Stunden im Wald fand auch ich doch noch ein paar Steinpilze.
Viele Grüße und Danke für die tolle Seite
Mone"
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2 Fotos: Sie sollen auch mal hervorgehoben werden: Trompetenpfifferlinge (links) und Lila Lacktrichterlinge (rechts). Beide Arten sind gute Speisepilze. (3 Fotos © Mone)
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Michael schreibt am 4. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
aus den Weißflockigen Blutchampignons haben wir bei Simone ein leckeres Gericht zubereitet.
Die Weißflockigen Blutchampignons haben wir abgezogen, die Lamellen entfernt, jeweils mit einer vorgebratenen Hackfleischmischung und einer Frischkäsemischung gefüllt und anschließend mit Käse überbacken. Köstlich!
Viele Grüße
Michael und Simone"
(2 Fotos © Michael)
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Foto: Korb voller Großsporiger Champignons und Weißflockiger Blutchampignons. (3 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 3. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
auf den hiesigen Wiesen im Landkreis Karlsruhe sind sie wieder da. Simone und ich sammelten ein Körbchen voll Weißflockiger Blutchampignons und Großsporiger Chanmpignons. Ebenfalls entdeckten wir in deren Nähe einige Hexenringe mit dem Riesenkrempeltrichterling.
Viele Grüße
Michael uns Simone"
Foto: Weißflockige Blutchampignons erinnern mit ihrem stark rötenden Stielschnitt an Safranschirmlinge.
Foto: Der Riesenkrempentrichterling ist ein vorzüglicher Speisepilz. Nicht selten wird er mit dem Mönchskopf verwechselt. Der Riesenkrempentrichterling hat es mit Wiesen, Weiden und Parks als Standort, während der Mönchskopf in Mischwäldern zuhause ist. Im Gegensatz zum Mönchskopf hat der Riesenkrempentrichterling keinen Buckel, also keine gut fühlbare "Brustwarze".
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3 Fotos: Nicht nur die Steinpilze sprießen gut, sondern auch die Flockenstieligen Hexen, die Goldröhrlinge sowie die Flaschenstäublinge, wie das hier zehn Zentimeter hohe Exemplar (von links). (3 Fotos © Fritz)
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Fritz schreibt am 2. Oktober 2024:
"Hallo Heinz-Wilhelm,
die Steinpilze sprießen nach wie vor massiv. Ich habe aber auch einen schönen Kreis mit Goldröhrlingen, eine Gruppe Flockenstieliger Hexenröhrlinge und einen rund zehn Zentimeter hohen Flaschenstäubling gefunden.
Ich warte wie seit Jahren noch auf die Hohlfußröhrlinge und Hallimasch, die ich gerne zu einem leckeren Pilzeintopf verarbeite.
Was aber immer noch fehlt, sind bei uns die Begleiter der Steinpilze, die Fliegenpilze. Immerhin, ihr zweiter Begleiter, der Pfefferröhrling, ließ sich erstmals seit Jahren wieder sehen.
In der freudigen Erwartung, dass es so weitergeht, grüßt
Fritz aus dem Bodenseekreis"
Petra S. schreibt am 1. Oktober 2024 zu diesen 2 Fotos:
"Lieber Heinz-Wilhelm,
hier kommt erneut eine Meldung aus dem Maronenparadies Schurwald. Heute waren wir wieder erfolgreich - es ist einfach wunderbar. Das Maronenparadies bescherte uns heute 1,8 Kilo schönste Frischware.
Verarbeitet wurde ein Teil in einem leckeren Kaninchenbraten mit Maronenpilzsauce und Spätzle.
Viele liebe Grüße
Petra"
(2 Fotos © Petra S.)
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Foto: Wenn das keine Steinpilzbatterie ist! Putzig, wie diesem mächtigen Aufmarsch der einzige Pfifferling gegenüber steht. Oben rechts in der Ecke einige Kuhmäuler, gut erkennbar an der chromgelben Stielbasis. Sie sind sehr gute Speisepilze! Unten rechts ruht einsam Ganoderma lucidum, der Glänzende Lackporling (Reishi), das Pilzgold ("Pilz des Lebens") der chinesischen Kaiser. (4 Fotos © Michael)
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Michael schreibt am 1. Oktober 2024:
"Hallo Heiz-Wilhelm,
Simone und ich waren im Schwarzwald um den Dobel unterwegs.
Gesammelt haben wir Fichtensteinpilze, Fichtenreizker, Kuhmäuler, Kuhröhrlinge, Maronen, Flockis, einen Reishi und einen Anstandspfifferling.
Das Higliht unseres Waldganges waren einige Falsche Anhängselröhrlinge, die im Wald blieben. Auch waren die Schönfußröhrlinge zahlreich vertreten.
Viele Grüße
Michael und Simone"
Foto: Jeder Mathematik-Lehrer, der gerne Pilze sammelt, wäre wohl begeistert, wenn er seinen Schülern anhand dieses Bildes die geometrischen Gesetze des Rechtsecks, des Trapezes oder sogar der (nicht ganz vollendeten) Raute erklären könnte.
Foto: Nur gucken, nicht mitnehmen! Der Falsche Anhängselröhrling ist nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt. Sein Hut ist farblich sehr variabel, zeigt sich in unterschiedlichen warmen Brauntönen, hier in blassem Orangebraun. Charakteristisch ist sein gelblicher Stiel mit Netzzeichnung zur Spitze hin.
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Foto: Und noch ein Falscher Anhängselröhrling. Wir zeigen ihn, weil hier ein weiteres Merkmal auftritt, nämlich die rosa-rötlich-braunen Fraßstellen. Seine Röhren sind hellgelb bis zitronengelb, bei Druck blauen sie nicht. Der Falsche Anhängselröhrling heißt auch und präziser Nadelwald-Anhängselröhrling, weil er nur im Nadelwald vorkommt.
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