Pilzticker Sachsen 45
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Exklusiv: Peter Rohlands Pilztouren
Foto: Hier sind ein ausgewachsener Fahler Röhrling (sehr selten) und zwei junge Anhängselröhrlinge oder besser, weil präziser, Laubwald-Anhängselröhrlinge zu sehen. Anhängselröhrlinge, auch Gelbe Bronzeröhrlinge genannt, haben einen in den Boden eingesenkten Wurzelfortsatz. Sie sind durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt. Beide Pilzarten, Fahle Röhrlinge und Anhängselröhrlinge, können leicht verwechselt werden.
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Christian Olsson* schreibt am 10. Juni 2016:
»Hallo Heinz-Wilhelm,
im Vogtland ist die Röhrlingssaison in vollem Gange.
Unter anderem habe ich in den letzten Tagen den Fahlen Röhrling an mehreren neuen Standorten entdeckt. Ob er sich ausbreitet?
Vorgestern konnte ich ebenso den geschützten Anhängselröhrling finden. Für ein Fotoshooting musste er herhalten. Als ich ihn vor zwei Jahren das letzte Mal entdecken durfte, hatte ich leider keine Kamera dabei.
Weiterhin wachsen viele Sommersteinpilze, doch sind sie leider alle madig. An Netzstieligen Hexenröhrlingen gibt es Unmengen im Stadtgebiet. Die Flockenstieligen stehen dagegen im Fichtenwald. Auch diverse Filzröhrlinge sind mit von der Partie.
Sehr erfreut war ich, den ebenfalls geschützten und im letzten Jahr hier kaum erschienenen Königsröhrling (ohne Bild) so früh wiederzufinden.
Mein Gefühl sagt mir, dass in der kommenden Woche die Fichtensteinpilze erscheinen werden. Mal sehen, ob das klappt. :)
Herzliche Grüße, Christian Olsson«
*Christian Olsson ist Pilzberater für den Vogtlandkreis
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Foto: Dies ist ein Netzstieliger Hexenröhrling, obwohl er einem Flocki sehr ähnlich sieht. Christian schreibt dazu, dass die Unterscheidung speziell junger Hexenröhrlinge schwierig ist. (2 Fotos © Christian Olsson)
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Foto: Der rosarote Schimmer verrät den Perlpilz, der deshalb auch Rötender Wulstling heißt. Die meist ausgeprägte Riefung der häutigen, herabhängenden Manschette kommt hier weniger stark zum Ausdruck. (Foto © Sascha S.)
Sascha schreibt am 6. Juni 2016:
»Hallo Pilzticker Sachsen,
ich habe meinen ersten Perlpilz dieses Jahres gefunden. Es war eher ein Zufallsfund bei einer abendlichen
Wanderung im Breiten Grund in Tharandt. Der Pilz wuchs unter
einer Buche am Oberhang; das Wetter war hier lange Zeit feucht und warm, was
auch die Pilze aus den Verstecken lockt.
Beste Grüße Sascha«
Dome schreibt am 5. Juni 2016:
»Liebe Pilzfreunde,
in der Nähe von Chemnitz bin ich mal wieder in die Pilze gegangen. Zu meiner Überraschung fand ich fünf Sommersteinpilze, drei Netzstielige Hexenröhrlinge und vier Rotfußröhrlinge.
Viele Grüße aus dem Pilzland Sachsen«
Foto: Ein Prachtexemplar von einem Flockenstieligen Hexenröhrling in dramatischer erzgebirgischer Schräglage.
Hermann schreibt am 3. Juni 2016:
»Liebe Schwammefreunde,
in den Vortagen gab es nur vereinzelt Hexenröhrlinge im Erzgebirge. Doch nach dem vielen Regen in den letzten Tagen geht jetzt bei uns die Pilzsaison richtig los.
Ich habe mich heute gegen 17:15 Uhr aufs Mountainbike geschwungen und fand in einem Wald bei Aue und Zschorlau in einer guten Stunde etwa zwei Kilo »Flockis«. Im Erzgebirge heißen sie für viele Schwammesucher »Feuerpilze«.
Viele Grüße von Pilzfreund Hermann aus Aue«
Foto: Dies, schreibt Hermann, war nur ein Teil seiner Tagesausbeute an Flockis. (2 Fotos © Hermann)
Foto: Die Lamellen des Ziegelroten Risspilzes oder Mairisspilzes sind erst weißlich-schmutzig, dann rosa-rötlich, alt olivbraun. Rechts ist die kegelig gebuckelte Hutform gut erkennbar.
Karsten Queck schreibt am 3. Juni 2016:
»Der tödlich giftige Ziegelrote Risspilz wächst zur Zeit massenhaft.
Sein Gift Muscarin ist ein Nervengift, das dringend medizinisch behandelt werden muss. Der Pilz kann reinweiß erscheinen und mit dem Maipilz verwechselt werden!
Liebe Grüße Karsten«
Christian Olsson* schreibt am 30. Mai 2016:
»Hallo Heinz-Wilhelm,
es ist ruhig geworden im Pilz-Ticker. Nicht so bei den Pilzen.
Die Blassbraunen Schlehenrötlinge konnte ich inzwischen an gleicher Stelle dreimal abernten und es wachsen immer noch neue nach.
Im Fichtenwald wachsen in ordentlicher Menge Flockenstielige Hexenröhrlinge, von den Netzstieligenhatte ich erst einen in einem Garten stehen sehen.
Den ersten Fahlen Röhrling (Foto rechts) konnte ich gestern finden. Auch einigeFrauentäublinge, Wasserfleckige Röteltrichterlinge, erneut Hochgerippte Becherlorcheln und, eben erst entdeckt, der erste Nelkenschwindling war dabei.
Über die leckeren Nelkenschwindlinge freue ich mich immer
besonders.
Herzliche Grüße, Christian Olsson«
* Christian Olsson ist Pilzberater für den Vogtlandkreis
Foto: Flockenstieliger Hexenröhrling, essbar.
Foto: Frauentäubling, sehr guter Speisepilz.
Foto: Wasserfleckiger Röteltrichterling, essbar.
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Foto: Hochgerippte Becherlorchel, essbar.
(5 Fotos © Christian Olsson)
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Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen?
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