Pilzticker Sachsen 78
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Übersicht aller bisherigen Sachsen-Pilzticker
Exklusiv: Peter Rohlands Pilztouren
Foto: Ein noch junger Steinpilz mit einem zerklüfteten Hut. Kiefernzapfen und Kiefernnadeln geben Aufschluss über seinen Standort. (2 Fotos © Hermann)
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Hermann schreibt am 5. November 2019:
»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,
ich wollte heute mal nachschauen, ob es tatsächlich noch Staa´pilze
gibt. Es gibt sie noch!
Meine Ausbeute: 3 Staa´pilze, etliche Herbstlinge (Schwarzfaserige Ritterlinge), erste Frostschnecklinge und ein arg verspäteter, sehr großer Brätling. Dieser war zum Teil noch gut verwertbar, weil ihn die Kühle, die mittlerweile bei uns im Erzgebirge vorherrscht, gut konserviert hat.
Fundort war mein Revier im Wald zwischen Aue und Zschorlau.
Liebe Grüße vom Schwammefreund Hermann«
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Foto: Der wohl letzte Milchbrätling des Jahres 2019. Die weiße Milch tropft aus den Lamellen - der Pilz macht noch einen guten Eindruck. Sein stärkster Monat ist eigentlich der August.
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Scuttle schreibt am 3. November 2019:
»Lieber Heinz-Wilhelm,
auch ich war heute nach den frostigen Nächten noch einmal im Wald in der Umgebung von Zwickau.
Die Steinpilze lassen sich von der Kälte nicht beeindrucken. Sie wachsen einfach weiter.
Maronen gab es ganz frische, kleine, und auch die Semmelstoppelpilze und die Hexen wachsen unbeirrt weiter.
Jedoch muss ich nun schon suchen und nicht nur schneiden. Das ist aber nicht schlimm, sondern eigentlich noch schöner, weil man sich so noch mehr über einen gefundenen Pilz freut.
Ein schöner Herbsttag geht zu Ende, und ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Pilzwachstum weitergeht.
Allen eine tolle Zeit im Wald!
Scuttle«
(2 Fotos © Scuttle)
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Foto: Trotz des ersten Nachtfrostes waren diese fünf Steinpilze in sehr gutem Zustand. Hermann fand sie an einer ihm bekannten Stelle unterhalb des Gleesberges. (2 Fotos © Hermann)
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Hermann schreibt am 1. November 2019:
»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,
ich bin heute nochmal im Buchenwald unterhalb des Gleesberges gewesen. Genau dort, wo ich am 23. Oktober bereits viele Staa´pilze gefunden hatte, standen heute noch fünf herrliche Exemplare, und das, obwohl wir bereits Nachtfrost hatten. Sie waren fest und kerngesund.
Am Zschorlauer Bach waren dann noch Lungenseitlinge an einem Erlenstamm zu sehen. Ich werde sie wohl nächste Woche ernten.
Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«
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Foto: Diese Lungenseitlinge, die helle Form der Austernpilze, will Hermann kommende Woche ernten. Ob sie dann noch da sind
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Jens schreibt am 31. Oktober 2019:
»Hallo Heinz-Wilhelm,
bei Lohmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge konnte ich heute noch einmal einen schönen bunten Korb zusammensammeln (Foto rechts). Ich musste zwar weiter laufen als in den letzten Wochen, aber bei dem herrlichen Wetter war das nicht weiter schlimm.
Zehn Kilometer Fußweg kamen zusammen. Dafür gab es zwei schöne Steinpilze, einige Birkenpilze, Maronen, Rotfüße und Filzröhrlinge, einen Butterpilz, einen Hohlfußröhrling und einen verwertbaren Fichtenreizker.
Besonders und gesondert gefreut habe ich mich aber über ein paar Kuhmäuler. Es war ein Erstfund für mich in Sachsen. In der Slowakei hatte ich sie vor ein paar Jahren schon einmal im Korb.
Mal schauen, wie es jetzt weitergeht nach dem Frost. Es soll ja wieder wärmer werden und Regen ist auch in Sicht.
Viele Grüße aus Dresden, Jens«
(Foto © Jens)
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Foto: Die an Kiefern gebundenen Kiefernreizker (oder Blutreizker oder Edelreizker) sorgten dafür, dass sich Rolfs Korb in der Neuen Harth und seine Pfanne zuhause doch noch füllten. (Foto © Rolf)
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Rolf schreibt am 28. Oktober 2019:
»Hallo Heinz-Wilhelm,
meine angestammten Rotkappenplätze in der Neuen Harth lassen mich dieses Jahr im Stich. Bis vor 4 Wochen wuchs gar nichts, und heute gab es zwar viel Ungenießbares, aber keine Rotkappen. Selbst die sonst häufig vorkommenden Birkenpilze waren - bis auf einen einzigen - nicht zu erblicken.
Meine letzte Hoffnung in der Ecke hat aber gegriffen: Edelreizker! So gibt es doch noch eine kleine leckere Blutreizkerpfanne.
Mit hauptsächlich Maronen, Rotfüßen, Goldröhrlingen und auch ein paar Steinpilzen habe ich aber in der letzten Woche nahe Rochlitz meine Trockenvorräte auffüllen können. Aber es scheint nichts mehr nachzuwachsen, denn heute habe ich nichts als Überständige vorgefunden.
Allen Pilzfreunden, die noch unterwegs sind, weiterhin viel
Erfolg und Spaß im Wald!
Liebe Grüße Rolf«
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Foto: Dank der Schwarzfaserigen Ritterlinge, die mit ihrem stumpfen Grauton obenauf liegen, ist dies ein herbstlicher Pilzkorb, wie man ihn selten sieht. (2 Fotos © Hermann)
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Hermann schreibt am 26. Oktober 2019:
»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,
in meinem Schwammerevier zwischen Aue und Zschorlau hatte ich heute in meinem Korb etwa 3 Kilo Hexenröhrlinge, Herbstlinge, die wohlschmeckenden Frauentäublinge und einen Staa´pilzopa.
Es ist schon wieder zu trocken, d. h. man findet die Schwamme fast nur an Stellen, wo es noch genügend Feuchtigkeit gibt, z. B. an schattigen Waldrändern.
Eine Ausnahme bildeten da die Herbstlinge (Schwarzfaserigen Ritterlinge). Ich fand sie im Fichten- und Kieferndickicht.
Liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«
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Foto: Die Flockenstieligen Hexen sind im dichten Laubteppich gar nicht so einfach zu entdecken. Die Hüte wie auch die Stiele passen sich den Gegebenheiten gut an.
Scuttle schreibt am 25. Oktober 2019:
»Lieber Heinz Wilhelm,
auch ich bin heute nochmal mit meinem Mann in den wunderschönen Herbstwald gegangen. Die Pilze wachsen immer noch wie verrückt. Große und kleine Steinpilze, Maronen und Safranschirmlinge, Fichtenreizker, Birkenpilze. Sogar zwei Semmelstoppelpilze, die bei uns sehr selten sind, haben wir gefunden. Ein paar kleine Hexen waren auch dabei.
Ich bin gespannt, wie es mit dem Wetter und den Pilzen weitergeht.
Allen Pilzsammlern weiterhin viel Spaß beim Suchen und Schneiden!
Scuttle«
(2 Fotos © Scuttle)
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Foto: Fast immer ist Scuttle im Nadelwald unterwegs, diesmal zog aber es sie und ihren Mann in den Laubwald. Und auch da warteten viele Steinpilze auf die beiden
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Foto: Hermann hatte den richtigen Riecher, unter den alten Rotbuchen am Fuße des Gleesberges nachzusehen. So fand er die schönsten Steinpilze, die ihm dieses Pilzjahr bescherte. Der Veteran (links) nahm am Wettbewerb der Schönheiten nicht teil. (Foto © Hermann)
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Hermann schreibt am 23. Oktober 2019:
»Glückauf, lieber Heinz-Wilhelm,
heute stieß ich im Wald zwischen Aue und Schneeberg in einem alten
Buchenbestand am Fuße des Gleesberges auf herrliche Staa´pilze, die schönsten, die ich in diesem Jahr fand.
Viele liebe Grüße von Schwammefreund Hermann«
(Foto © Hermann)
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Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen?
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