Pilzticker Hessen 11
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Übersicht aller bisherigen Hessen-Pilzticker
Foto rechts: Da sind sie endlich, die ersten Steinpilze der Saison. Und gewiss kann Massimo nun etwas ruhiger schlafen als in den Nächten zuvor. (Foto © Massimo A.)
Massimo schreibt am 5. September 2013:
"So, heute waren sie endlich da, die ersten Steinpilze - damit ist nun auch in Frankfurt die Saison eröffnet.
Dabei wollte ich eigentlich nur nach Pfifferlingen schauen, aber auf dem Weg dorthin überraschten mich die Steinpilze. Insgesamt 20 Stück fand ich, von denen ich ein paar gleich verschenkt habe. Und zwar an eine nette Dame, die noch nie Frankfurter Steinpilze gegessen hatte auch nicht wusste, dass es sie hier gibt.
Dazu fand ich auch Pfifferlinge und Hexenröhrlinge und ein paar Schönfußröhrlinge sowie eine winzige Krause Glucke."
Blau = Ungenießbar
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Foto links: Herrliche Rotkappen! Nicht ganz ersichtlich ist, ob es sich um Birken- oder Eichenrotkappen handelt. Für diese sprechen die morschen Birkenäste, für jene verwelkte Eichenblätter, die sich offenbar unter das Laub gemischt haben. Sei's drum: Beide schmecken ausgezeichnet! (Foto © Andreas L.)
Andreas schreibt am 5. September 2013:
„Hallo Ihr Pilzfreunde,
wir sind gestern mal an unsere Stellen, im Taunus bei Usingen, zum Sondieren gefahren und wurden trotz des trockenen Waldbodens doch mit einigen schönen Funden belohnt.
Als erstes fanden wir drei Hexenröhlinge, bewacht von einem schönen Sommersteinpilz guter Größe. Allesamt ohne jegliche Maden, da sehr trocken. Danach noch vier wunderschöne Rotkappen und Goldröhrlinge.“
Foto: Dieser Sommersteinpilz bewachte mit aufgeschlagenem Hutrand die Hexenröhrlinge. Ein willkommener Wachposten! (Foto © Andreas L.)
Fortsetzung Pilznachricht Andreas
„Zum Abschluss des Sondierausflugs fanden wir noch einen schönen Birkenpilz und fünf Maronen. Alles in allem recht gut für unsere Erwartungen.
Wir machten eine Nudelpfanne und einen Hackpilzauflauf und waren alle sehr zufrieden.
LG Andreas und Anti“
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Foto: Die Wintervorräte sind hiermit beisammen! Jürgen hatte viel Arbeit, ehe er seine Pilzschnitzel zum Trocknen in der Garage auslegen konnte. (Foto © Jürgen)
Jürgen schreibt am 4. September 2013:
„Hallo Heinz Wilhelm,
gestern und heute bin ich wieder draußen gewesen und bin mal in ein Waldstück bei Diemelstadt gegangen wo ich schon lange nicht mehr war. Das sollte sich lohnen, wie man auf dem Foto sieht.
Es ist ein Mischgebiet mit Buchen, Kiefern, Fichten und Lärchen. Der Fund besteht wieder aus vielen Steinpilzen, Anisegerlingen, Maronenröhrlingen und einem einsamen Maronenröhrling.
Seit gestern wachsen bei uns auch die ersten Hallimasch, die vorne auf dem Bild zu erkennen sind. Mittlerweile habe ich so viele Pilze gefunden, dass ich mir Böcke mit einer Spanplatte in die Garage stellen musste, um die Pilze zu trocknen. Ich habe die Platte mit Packpapier ausgelegt. Darauf fanden Steinpilze, Anischampignons und einige Hallimasch Platz.
Liebe Grüße Jürgen"
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Massimo schreibt am 4. September 2013:
„Heute habe ich es wieder versucht. Jedoch: weit und breit kein einziger Steinpilz zu sehen. Ich werde wohl dieses Jahr wieder bis zum Oktober warten müssen.
Auch die vielen Parasolen konnten mich nicht entschädigen. So wechselte ich noch zu meinen Pfifferlingsplätzen, auch deshalb, weil es dort etwas feuchter ist als bei den Steinpilzstellen.
Dann habe ich mich zu allem Überfluss auch noch mit meinem Navi verfahren, was mir ohne dieses Ding nie passiert wäre. Als ich dann, fast schon in der Dämmerung, endlich "meine" Pfifferlinge erreicht hatte, zack, was sehen meine Augen? Eine riesige Krause Glucke an einem Kiefernstumpf. Überglücklich machte ich mich an die Bergung dieser überfetten Henne.
Einmal in Fahrt, ging es noch zu den Pfifferlingen, und tatsächlich, da standen sie! Erst die Dunkelheit hat mich in die Flucht geschlagen, und zu Hause habe ich die ganze Ernte stolz auf den Tisch gepackt.
Viele Grüße Massimo, the true seeker" (Foto © Massimo A.)
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Foto: Sie waren unvorsichtig - und landeten prompt in Lenkas Korb. Das haben die beiden Steinpilze nun davon. (Foto © p-p-s.com)
Lenka schreibt am 3. September 2013:
„Hallo liebe Pilzler,
im Hardtwald gibt es wieder Hexen! Einige Flockenstielige Hexenröhrlinge fanden den Weg in meinen Korb sowie zwei unvorsichtige Steinpilze. Es waren die ersten des Jahres, ich finde sie stets an gleicher Stelle.
Desweiteren fand ich einige Blutrote Filzröhrlinge und Goldröhrlinge. Einige schüchterne Violette Lacktrichterlinge schauen auch schon heraus, aber der ganz große Durchtrieb ist es noch nicht. Rotfußröhrlinge sind noch nicht (wieder) da, aber von denen habe ich ja noch so viele getrocknete vom letzten Jahr...
Aber gestern der Italienische Salat mit gebratenen Steinpilzen, gehobeltem Parmesan und Balsamico war superlecker...
Pilze, seid auf der Hut!“
Hallo Lenka,
da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen!
Viele Grüße
Heinz-Wilhelm
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Foto: Da läuft einem doch allein vom Ansehen das Wasser im Mund zusammen. Alexanders große Pilzpfanne ist bereit zum Braten eines köstlichen Pilzgerichtes. (Foto © Alexander O.)
Alexander schreibt am 1. September 2013:
"Hallo,
nun scheint auch bei uns in Nordhessen endlich Leben in den Wald zu kommen, wie
mein heutiger Fund beweist.
Neben zwei Steinpilzen und einer Krausen Glucke standen
soeben noch einige Reizker und Goldröhrlinge auf meinem Speiseplan. Ich musste das erste Mal in
diesem Jahr die große Pfanne zum Braten
benutzen :-)
Viele Grüße,
Alexander"
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Frank schreibt am 1. September 2013:
„Hallo,
ich habe heute in der Umgebung von Wallau/Lahn, Lahn-Dill-Bergland bzw. Rothaargebirge, einige Fichtensteinpilze gefunden. Es waren nicht sehr viele, aber alle sahen aus wie aus dem Lehrbuch: völlig wurmfrei.
Dazu noch einige Amethystpfifferlinge. Zudem noch gesehen: Parasolen, Goldröhrlinge, einige Täublinge sowie Fichtenreizker. Der Steinpilzfund hat mich insoweit überrascht, als es hier den ganzen Sommer überaus trocken war.“
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Massimo schreibt am 1. September 2013:
Hallo Heinz-Wilhelm,
ich könnte
verzweifeln: Immer noch keine Steinpilze in Sicht, obwohl es gestern wieder ein bisschen regnete. Ich verstehe einfach nicht, warum es ausgerechnet im Rhein-Main-Gebiet keine Steinpilze gibt, trotz offensichtlich günstigen Wetters. Lange kann es wohl nicht mehr dauern.
Wie zum Trost blüht meine Pfifferlingsecke geradezu richtig auf. Auch diverse andere Pilze treten allmählich häufiger auf, etwa die Täublinge. Dann habe ich noch die drei prächtigen Parasolen rechts auf dem Foto gefunden.
Viele Grüße
Massimo" (Foto re. © Massimo A.)
Hallo Massimo,
Glückwunsch, in diesem Alter erwischt man die Parasolen nicht oft. Wenn die Schlegel noch geschlossen sind wie hier, schmecken sie am allerbesten.
Viele Grüße
Heinz-Wilhelm
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Jürgen schreibt am 1. September 2013:
"Hallo Heinz Wilhelm,
Bei uns in den Wäldern herrscht derzeit buntes Treiben. Jeden Tag sieht man neue Gesichter und jeder, der aus dem Wald kommt, hat mindestens fünf, sechs Steinpilze im Korb.
Ich bin heute Morgen los, da wir nachmittags noch einen Kindergeburstag hatten. Innerhalb von drei Stunden hatte ich meinen Korb rappelvoll.
Es waren wieder jede Menge Steinpilze, Fichtensteinpilze, Anisegerlinge
und eine Rotkappe dabei. Rechts das Foto domumentiert meinen Fund.
Eine Morchel habe ich auch mitgenommen um sie genauer zu bestimmen. Ich dachte eine Stinkmorchel ist nur weiß, diese hatte jedoch einen spitzen schwarzen Hut. In meinem Pilzbuch konnte ich sie nicht finden. Meine Garage hat auf jeden Fall schön gestunken und ich habe sie gleich wieder entsorgt.
Auf dem Kindergeburstag haben wir gegrillt. Ich habe dann eine Gusseiserne
Pfanne mit auf den Grill gestellt und habe uns eine schöne Mischpilzpfanne
gemacht. Die Grillhütte liegt in einem kleinen
Waldstück - da hat es allen gleich doppelt gut geschmeckt.
Liebe Grüße Jürgen" (Foto © Jürgen)
Hallo Jürgen,
das liest sich toll, so naturnah kann ein Kindergeburtstag mit Pilzen bereichert werden!
Die "weißen" Stinkmorcheln sind bereits im Alter; zuvor hat sich an der Außenseite der Hüte die Gleba, die Fruchtmasse, ausgebildet, die bei Stinkmorcheln olivgrün bis schwarzgrün ist und nach Aas stinkt.
Viele Grüße
Heinz-Wilhelm
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Trockene Wälder, wochenlang kaum oder gar keine Pilze... Das muss nicht sein! Mit der vorzüglichen Pilzbrut von Hawlik hat das ein Ende. Wie wäre es zum Beispiel mit köstlichen Limonenpilzen?
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